Dieses Erdnuss Curry steht nicht nur in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch, sondern schmeckt auch unglaublich gut. Die cremige Kokos Curry Sauce passt perfekt zu scharfen Chili Flocken und der fruchtigen Limette.
Nährwerte pro Portion
Zubereitung
Schneide Zwiebeln und Knoblauch in feine Stücke und reibe den Ingwer mit einer Küchenreibe.
Das restliche Gemüse kannst du waschen bzw. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Erhitze jetzt das Öl in einem Wok oder einem großen Topf und schwitze die Zwiebeln an.
Wenn die Zwiebeln glasig werden, kannst du Ingwer, Knoblauch und die Currypaste hinzufügen. Brate alles kurz an. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht anbrennt.
Gib jetzt das restliche Gemüse hinzu und brate es scharf an, bis es etwas Farbe bekommt.
Füge das Currypulver und optional andere Gewürze hinzu und lass sie kurz (!) mitrösten, bis sie aromatisch duften.
Lösche alles mit Kokosmilch ab und gib Erdnussbutter, Sojasauce und Limettensaft hinzu.
Lass dein Erdnusscurry bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten mit Deckel köcheln, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist.
Schmecke das Curry mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ab und gib, wenn du möchtest, noch mehr Erdnussbutter für einen extra Erdnusskick dazu.
Dekoriere das Erdnuss Curry hübsch und serviere es mit Reis.
Recipe Note
Dieses Erdnuss Kokos Curry für jeden Tag erobert alle Herzen im Sturm. Wenn du Erdnuss Rezepte genauso liebst wie ich, wirst du dieses Rezept ab heute auch regelmäßig kochen.
Leckere Erdnuss Curry Variationen
Ich liebe Currys, weil man sie so einfach an den eigenen Geschmack anpassen kann und mit ein paar Handgriffen ein ganz neues Gericht entsteht.
Falls du Lust auf ein besonderes Curry hast, findest du hier bestimmt deine neue Lieblingskombi! Nutze einfach das Grundrezept und wandel ein paar Kleinigkeiten ab:
- Kartoffel Erdnuss Curry: Kartoffeln im Curry sind einfach der Hammer! Wenn du dein Curry mit Gemüse machst, koche die Kartoffeln entweder vor oder gib das Gemüse erst hinzu, wenn die Kartoffeln fast weich sind. Sonst sind deine Kartoffeln noch hart und das Gemüse verkocht.
- Süßkartoffel Erdnuss Curry: Wie auch beim ersten Vorschlag, kannst du hier einfach vorgekochte Süßkartoffeln in dein Curry geben. Alternativ kannst du die Süßkartoffeln auch direkt im Curry kochen, wenn du das restliche Gemüse erst später hinzu gibst.
- Veganes Erdnuss Curry mit Tofu: Da unser Erdnusscurry vegan ist, verzichten wir auf Fleisch. Eine beliebte Alternative ist Tofu! Gib einfach Tofu zu deinem Curry hinzu. Am besten brätst du ihn davor scharf an – wenn du magst, kannst du ihn auch einige Stunden in einer Marinade aus Erdnussmus, Garam Masala und Sojasauce einlegen. So bekommt dein Tofu Erdnuss Curry extra viel Geschmack.
- Kichererbsen Erdnuss Curry: Kichererbsen sind eine tolle Proteinquelle und werden daher gerne in Currys verwendet. Du kannst einfach Kichererbsen aus der Dose zu deinem Curry hinzufügen – alternativ kannst du auch getrocknete Kichererbsen frisch kochen und dann in dein Erdnuss Kichererbsen Curry hinzugeben.
Nach diesem Muster kannst du natürlich auch alle möglichen weiteren Kombinationen erfinden: Kürbis Erdnuss Curry, Blumenkohl Erdnuss Curry und noch viele mehr. Manchmal darf es aber auch einfach ein ganz normales Standard Erdnuss Gemüse Curry sein. Wie auch immer du dich entscheidest – Curry mit Erdnuss ist einfach immer lecker.
Warum ist Curry das perfekte Mittagessen?
Für mich persönlich gehören Currys zu den besten Rezepten – warum? Das erkläre ich dir gerne:
- Meal Prep geeignet: Currys lassen sich super vorbereiten und entweder einige Tage im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Aus einem Basis Curry kann man außerdem mehrere verschiedene Varianten kreieren. So wird es garantiert nicht langweilig.
- In weniger als 30 Minuten fertig: Viele Currys sind richtig schnell gemacht und man hat relativ wenig Aufwand – ein wenig Gemüse schneiden, alles anbraten und fertig. Die Kocharbeit erledigt sich quasi von selbst.
- Flexibel: Dir sind die Karotten ausgegangen oder du kannst Brokkoli nicht ausstehen? Dann lass sie doch einfach weg oder ersetze sie durch andere Gemüsesorten.
- Das leckerste Resteessen: Ich habe am Ende der Woche oft Gemüsereste von verschiedenen Gerichten – eine halbe Paprika, ein paar Brokkoliröschen oder ein Stück Zucchini. Das Gemüse schnippel ich gerne einfach in ein Curry rein. So hat man nicht nur eine leckere Mahlzeit, sondern vermeidet auch noch Lebensmittelverschwendung.
- Einfache Zutaten, die man (fast) immer Zuhause hat: Bei mir stehen eigentlich immer eine Dose Kokosmilch und eine Packung passierte Tomaten in der Küche. Und viel mehr braucht man für ein SOS-Curry auch gar nicht. Perfekt für Tage, an denen der Kühlschrank quasi leer ist. Mach dir am besten direkt ein Screenshot von diesem Erdnusscurry Rezept, damit du es immer zur Hand hast.
Austauschtabelle
Wie oft wollen wir ein Rezept nachkochen, aber es fehlen uns bestimmte Zutaten oder wir mögen einzelne Komponenten nicht. Für diesen Fall haben wir hier eine Austauschtabelle für dich, damit du dir das Kokos Erdnuss Curry-Rezept so anpassen kannst, wie du es magst! Tausche einzelne Zutaten einfach nach Belieben aus!
- Zwiebel → Frühlingszwiebel
- Knoblauch → Knoblauchpulver
- Ingwer → Mehr Chilipaste
- Gemüse deiner Wahl → Zucchini, Blumenkohl, Aubergine, Erbsen
- Kokosöl → Rapsöl, Sesamöl, andere Öle
- Rote Currypaste → Andere Currypasten oder eine Mischung aus etwas Öl, Currypulver, geriebenem Ingwer, Knoblauch, Salz und Chilipulver
- Currypulver → Mischung aus Garam Masala, Paprikapulver, Kurkuma und Kreuzkümmel
- Kokosmilch → vegane Sahne (dann ohne Kokosgeschmack)
- Erdnussbutter → Erdnussmus, frisch gemahlene Erdnüsse
- Limette → Zitrone
- Sojasauce → Salz
Unser Erdnuss Curry ist vegan, du kannst aber natürlich auch tierische Zutaten verwenden, wenn du möchtest!





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