Veganer Erdbeerkuchen mit Pudding | Wie bei Oma

25 Minuten
30 Minuten

4.4 (8)

Veganer Erdbeerkuchen mit Pudding | Wie bei Oma

Inhalt

    Nichts schreit mehr nach Frühsommer als ein frisch gebackener Erdbeerkuchen! Ob mit oder ohne Pudding, mit einer Portion extra Sahne oder ganz schlicht – Erdbeerkuchenmomente sind einfach die besten. Ich zeige dir in diesem Rezept, wie du einen veganen Erdbeerkuchen zauberst, der genauso schmeckt wie bei Oma, nur eben komplett pflanzlich. Das Beste: Dieses Erdbeerkuchen Rezept ist so einfach, dass es auch Back-Anfänger:innen locker hinbekommen. Also, Schüssel raus und los geht’s!

    Nährwerte pro Portion

    Ergibt 1 Portionen
    Kalorien 210
    Protein 3 g
    Kohlenhydrate 40 g
    Fette 4 g
    Fiber 1 g

    ZUTATEN

    Portionen
    • Für den Boden

    • Etwas Öl und Mehl für die Backform
    • 230 g Mehl
    • 170 g Zucker deiner Wahl
    • 10 g Backpulver
    • etwas Vanilleextrakt
    • 1 EL Speisestärke
    • 1 Prise Salz
    • 70 ml neutrales Öl
    • 265 ml stark sprudelndes Mineralwasser
    • Für den Pudding

    • 400 ml Vanille-Sojadrink (oder pflanzliche Milch mit Vanilleextrakt und einer Süße deiner Wahl)
    • 1 Prise Salz
    • 25 g Stärke
    • Für den Belag

    • 500 g Erdbeeren
    • Anmerkung

    • Dir fehlt eine Zutat? Kein Problem! Im Rezept findest du in einer Austauschtabelle Alternativen zu den hier genannten Zutaten!

    Hinweis: Die angegebenen Nährwerte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Produkten, Portionsgröße und Zubereitung abweichen.

    Zubereitung

    1

    Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.

    2

    Fette eine Obstbodenform (27-28 cm) gründlich mit Öl oder veganer Margarine ein und bestäube sie mit Mehl.

    3

    Vermische dann die trockenen Zutaten (und das Vanilleextrakt) miteinander. Rühre dann Öl und Sprudelwasser mit einem Schneebesen unter, so lange, bis du einen glatten Teig hast. Wichtig: Überrühre deinen Teig nicht, sonst wird der vegane Erdbeerkuchen nicht so wunderbar luftig.

    4

    Gib den Teig nun sofort in die Backform und backe den Boden auf mittlerer Schiene für 20-25 Minuten. Mach gern den Stäbchentest, um zu prüfen, ob der Kuchen fertig gebacken ist.

    5

    Nimm den veganen Biskuit aus dem Ofen und lass ihn für 10 Minuten in der Form abkühlen. Stürze ihn dann auf ein Kuchengitter, damit er komplett auskühlen kann. Wenn sich dein Boden nicht aus der Form herauslösen lässt, kannst du mit einem kleinen Löffel vorsichtig am Rand entlangfahren und den Teig lösen. Wenn das auch noch nicht hilft, kannst du mit einem Kühlpack oder einer Packung gefrorener Beeren kurz über den Boden der Backform streichen.

    6

    Wenn der Boden komplett abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben auch auf eine Kuchenplatte setzen.

    7

    Bereite nun die Erdbeeren für den veganen Erdbeerkuchen vor: Wasche sie und entferne den grünen Strunk. Dann kannst du sie je nach Geschmack entweder halbieren oder in kleine Stücke schneiden.

    8

    Koche jetzt den Pudding: Erhitze dazu 300 ml pflanzlichen Vanilledrink mit einer Prise Salz in einem Topf und rühre die Stärke in den restlichen 100 ml Pflanzendrink glatt.

    9

    Wenn der Vanilledrink fast kocht, kannst du die Stärkemischung hineinrühren. Koche deine Puddingbasis unter Rühren bei mittlerer Hitze auf, bis sie ordentlich anzieht.

    10

    Wenn der Pudding dicker wird, hat er die perfekte Konsistenz erreicht: Gieße ihn noch heiß auf deinen Kuchenboden.

    11

    Warte ganz kurz ab und lege dann die Erdbeeren auf den noch weichen Pudding. Drücke sie leicht an.

    12

    Nach einigen Minuten wird der Pudding fest und du kannst den veganen Erdbeerboden mit Pudding genießen!

    Recipe Note

    Veganer Erdbeerkuchen ist doch einfach der beste Kuchen, oder? Für mich hat er eine besondere Bedeutung, weil ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag einen Erdbeerkuchen von meiner Mama gebacken bekomme. Kindheitserinnerungen pur!

     

    Geniale Variationen für deinen veganen Erdbeerkuchen

    Was ich an diesem Rezept so liebe: Du kannst es total flexibel anpassen. Nicht jede:r steht auf Pudding, manche mögen lieber eine bunte Obstmischung und andere mögen noch eine Schokoschicht dazu – und das ist völlig okay! Hier ein paar Ideen, wie du deinen veganen Erdbeerkuchen variieren kannst:

    • Alternative ohne Pudding: Wenn du es lieber etwas leichter magst, ersetze den Vanillepudding durch eine Creme aus pflanzlichem Joghurt oder Frischkäse. Einfach mit etwas Süße deiner Wahl und Vanille verrühren – fertig ist eine frische, fruchtige Basis für deinen veganen Erdbeerkuchen. Alternativ kannst du natürlich auch die Erdbeeren direkt auf den Kuchenboden legen und einen veganen Guss darübergeben.

    • Andere Früchte verwenden: Klar, Erdbeeren sind der Klassiker. Aber ein veganer Beerenkuchen mit Himbeeren, Blaubeeren oder einer bunten Mischung schmeckt fast genauso fantastisch. Auch Kirschen oder Pfirsiche machen sich super als veganer Kuchen mit Obst – je nach Saison und Lust.

    • Für alle Schokofans: Du kannst statt Vanillepudding natürlich auch einen Schokopudding als Cremeschicht nutzen oder ein paar Schokosplitter über die Erdbeeren geben. Zur Zubereitung des Schokopuddings kannst du einfach eine Schokomilch statt des Vanilledrinks nutzen.

     

    So wird dein Teigboden perfekt fluffig

    Der Boden ist das Herzstück jedes veganen Erdbeerkuchens – und ich verrate dir, wie er richtig fluffig wird. Denn sind wir mal ehrlich, vegane Kuchen stehen oft im Verruf trocken und ... naja, wie ein Backstein zu sein. Nun, die Leute kennen ja auch Vetains veganen Erdbeerkuchen noch nicht! Ich verspreche dir, dass dieser Boden genauso fluffig leicht ist, wie ein Kuchen mit Ei.
    Unser Geheimnis: Mineralwasser! Es macht den Teig wunderbar locker und gibt dem Kuchen eine richtig schöne, fluffige Konsistenz.
    Ein gutes Erdbeerboden Rezept entsteht durch die perfekte Kombination aus einfachen Zutaten, ein paar Geheimtricks und ein wenig Liebe zum Detail.

    Extratipps für die perfekte Konsistenz: Mische zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel. Dann gib Öl und Mineralwasser dazu und rühre nur kurz – wirklich nur kurz! Je weniger du rührst, desto fluffiger wird der vegane Boden für Erdbeerkuchen. Natürlich sollten aber auch keine Klümpchen zurückbleiben. Backe den veganen Erdbeerkuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 20-25 Minuten, bis die Stäbchenprobe zeigt, dass er fertig ist.

    Häufige Fehler vermeiden:

    • Wenn dein Erdbeerboden zusammenfällt, hast du vermutlich zu lange gerührt oder zu viel Backpulver verwendet.

    • Wird er zu trocken? Dann war die Backzeit zu lang oder es fehlte Öl.

    • Das Kuchentablett ist nach 5 Minuten schon leergefegt? Dann war der Erdbeerkuchen (vegan) wohl zu lecker! ;)

    Extratipp: Wenn du keine Obstkuchenform hast, kannst du auch einfach eine normale Springform nutzen. Um den Pudding auf dem Kuchen zu verteilen, kann ein Tortenring helfen – oder du lässt einfach etwas Platz zum Rand.

     

    Warum unser Rezept der beste vegane Erdbeerkuchen ist

    Ich sage es dir ehrlich: Dieser vegane Erdbeerkuchen mit Pudding schmeckt so ähnlich zum Original, dass niemand merkt, dass er vegan ist. Und genau das ist es, was mir immer wieder gesagt wird, wenn ich diesen Kuchen zu einem Fest mitbringe.
    Besonders Nicht-Veganer:innen sind erstmal überrascht, wenn sie hören, dass unser veganer Biskuitboden für Erdbeerkuchen ohne Ei auskommt. Und Veganer:innen? Was soll ich sagen – sie feiern es natürlich!

    Der Erdbeerboden wie bei Oma gelingt übrigens auch Back-Anfänger:innen. Die Zutaten hast du bestimmt größtenteils eh zu Hause. Und der Rest: Ganz easy!

     

    Der perfekte Zeitpunkt für veganen Erdbeerkuchen

    Die Erdbeersaison im Mai und Juni ist natürlich der absolute Sweet Spot für diesen Kuchen. Und das passt perfekt, so gibt es nämlich viele Gelegenheiten für unseren Lieblingskuchen: Muttertag, Geburtstage, Grillpartys oder einfach ein gemütlicher Sonntagnachmittag mit der Familie.

    Du möchtest deine Liebsten auch mit einem Erdbeer Kuchen in vegan verwöhnen? Perfekt! Dann probiere doch gleich unser Erdbeerkuchen (vegan) Rezept aus! Am besten schmeckt er natürlich noch ganz frisch, aber auch am nächsten Tag ist er noch echt lecker und saftig. Du kannst den Kuchen also problemlos einen Tag vor dem Fest vorbereiten – vorausgesetzt, du kannst dich davon abhalten, schon ein wenig zu naschen! ;)

     

    Lust auf Extra-Proteine? Vetain Protein für deinen Kuchen

    Wenn du nicht nur auf Erdbeeren, sondern auch auf Proteine stehst, kannst du mit Vetain den Proteingehalt deines veganen Erdbeerkuchens ganz einfach erhöhen. Probiere doch einfach mal, einen Teil des Mehls durch Vetains veganes Proteinpulver zu ersetzen. Wir bei Vetain bieten ein hochwertiges veganes Proteinpulver an, das sich perfekt für süße Rezepte eignet – ganz ohne Soja, Gluten oder künstliche Zusätze. Am besten schmeckt dabei unser Vanille Proteinpulver, aber auch unser limitiertes Erdbeerprotein stelle ich mir echt lecker in dem Kuchen vor!

    Das Tolle daran: Dein Erdbeerboden mit Vanillepudding wird dadurch proteinreicher, bleibt aber saftig und lecker. Achte darauf, etwa 20 bis 30 Gramm Proteinpulver pro Kuchen zu verwenden, damit die Textur optimal bleibt. Gib außerdem einen Extraschluck Wasser hinzu. So kannst du deinen veganen Erdbeerkuchen ganz einfach zu einer proteinreichen Köstlichkeit machen.

     

    Aufbewahrung und Tipps

    Unser einfacher veganer Erdbeerkuchen kann im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahrt werden, bevor er an Qualität verliert. Achte darauf, ihn luftdicht zu lagern. Natürlich kann es aber immer mal passieren, dass die ein oder andere Erdbeere schon zuvor das Zeitliche segnet. Aber unter uns: Frisch schmeckt er einfach am besten!

    Einfrieren? Erdbeerkuchen eignet sich nicht gut zum Einfrieren, da das Obst beim Auftauen wässert und die Puddingkonsistenz leidet. Den Boden alleine kannst du aber problemlos einfrieren und bei Bedarf auftauen. Das kannst du übrigens auch auf anderen veganen Kuchen mit Obst übertragen!

     

    Austauschtabelle

    Wie oft wollen wir ein Rezept nachkochen, aber es fehlen bestimmte Zutaten oder wir mögen einzelne Komponenten nicht? Für diesen Fall haben wir hier eine Austauschtabelle für dich, damit du den schnellen veganen Erdbeerkuchen so anpassen kannst, wie du es magst! Tausche einzelne Zutaten einfach nach Belieben aus!

    • Vanilleextrakt → Vanillezucker, Vanillearoma

    • Speisestärke → Mehl

    • Vanille-Sojadrink → pflanzliche Milch mit Vanilleextrakt und einer Süße deiner Wahl

    Unser Erdbeerkuchen ist vegan; du kannst aber natürlich auch tierische Zutaten verwenden. 

    Inhalt

      ZUTATEN

      Portionen
      • Für den Boden

      • Etwas Öl und Mehl für die Backform
      • 230 g Mehl
      • 170 g Zucker deiner Wahl
      • 10 g Backpulver
      • etwas Vanilleextrakt
      • 1 EL Speisestärke
      • 1 Prise Salz
      • 70 ml neutrales Öl
      • 265 ml stark sprudelndes Mineralwasser
      • Für den Pudding

      • 400 ml Vanille-Sojadrink (oder pflanzliche Milch mit Vanilleextrakt und einer Süße deiner Wahl)
      • 1 Prise Salz
      • 25 g Stärke
      • Für den Belag

      • 500 g Erdbeeren
      • Anmerkung

      • Dir fehlt eine Zutat? Kein Problem! Im Rezept findest du in einer Austauschtabelle Alternativen zu den hier genannten Zutaten!

      Hinweis: Die angegebenen Nährwerte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Produkten, Portionsgröße und Zubereitung abweichen.

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      Häufig gestellte Fragen

      Meistens liegt es daran, dass der Pudding nicht ausreichend gekocht wurde oder zu wenig Speisestärke enthalten war. Achte darauf, dass der Pudding richtig aufkocht und dicklich wird. Außerdem sollte der Boden komplett abgekühlt sein, bevor du die Füllung aufträgst – sonst weicht alles durch.

      Ja, das geht super! Achte nur darauf, wirklich frische Erdbeeren zu verwenden.

      Du kannst eigentlich jedes Obst der Saison verwenden! Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen oder Pfirsiche funktionieren wunderbar. Auch eine bunte Obstmischung sieht toll aus und schmeckt super lecker. Probier einfach aus, worauf du Lust hast.

      Mach die Stäbchenprobe: Steck ein Holzstäbchen in die Mitte des Bodens. Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Außerdem sollte die Oberfläche goldbraun sein.

      Den fertigen Kuchen würde ich nicht einfrieren – die Erdbeeren werden matschig und der Pudding verändert seine Konsistenz. Den Biskuitboden alleine kannst du aber problemlos einfrieren. Einfach luftdicht verpacken und bei Bedarf auftauen. So hast du immer eine Basis für spontane Backaktionen parat!