Sobald der erste Herbstwind um die Ecke pfeift, will ich nur noch eins: Kürbis, Zimt und ein Stück Kuchen dazu. Deshalb zeige ich dir heute mein liebstes Rezept für veganen Kürbiskuchen – schön saftig, fluffig und mit cremigem Frischkäse-Frosting obendrauf. Für Teig und Frosting nutze ich das Vegan Protein Iced-Coffee Pumpkin Spice. Seine Pumpkin-Spice-Note bringt genau die Wärme mit, die zu diesem Kuchen gehört, und liefert nebenbei eine gute Portion pflanzliches Eiweiß.
Team Kürbissuppe oder Team Kürbis Kuchen (vegan oder nicht)? Bei mir gewinnt heute ganz klar Letzteres.
Nährwerte pro Portion
Zubereitung
Bereite zuerst das Kürbispüree zu: Wasche den Hokkaido-Kürbis, entferne die Kerne und schneide ihn in Stücke. Koch ihn in wenig Wasser 10-15 Minuten weich, gieß das Wasser gründlich ab und pürier ihn fein. Ist es zu dick zum Pürieren, kannst du einen Schuss vom Haferdrink mitpürieren (der zählt zu den 150 ml). Lass das Kürbispüree vollständig abkühlen!
Stelle dann das Chia-Ei her: Verrühr die Chiasamen mit den 3 EL Wasser und lass die Mischung ca. 10-15 Minuten quellen, bis eine gelartige Masse entsteht – dein Chia-Ei ist fertig.
Bereite Ofen und Form vor: Heiz den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor und fette die Kastenform mit 1 TL Margarine ein.
Mische die trockenen Zutaten: Vermenge in einer großen Schüssel Mehl, gemahlene Haselnüsse, Proteinpulver, Backpulver, Natron, Salz, Pumpkin-Spice-Gewürz, Schokodrops und Kurkuma.
Mische die feuchten Zutaten: Schlag in einer zweiten Schüssel die weiche Margarine mit dem braunen Rohrzucker 2-3 Minuten mit dem Handrührgerät hell und cremig. Rühre dann das Chia-Ei, das Kürbispüree, den Haferdrink und den Zitronensaft unter. Sieht das etwas grieselig aus? Keine Sorge, das ist völlig normal.
Bring alles zusammen: Gib die trockene Mischung zu den feuchten Zutaten und rühr nur kurz unter, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Zu langes Rühren macht die Krume zäh. Nicht wundern: Der Teig ist relativ fest!
Ab in den Ofen: Fülle den Teig zügig in die Form (das Natron wirkt richtig schnell), streiche ihn glatt und backe den Kuchen ca. 45-55 Minuten. Spätestens jetzt riecht deine Küche so richtig nach Herbst. Mach ab Minute 45 die Stäbchenprobe und deck die Oberfläche mit Alufolie ab, falls sie zu dunkel wird.
Lass den Kuchen auskühlen: Lass ihn 10 Minuten in der Form anziehen, nimm den veganen Kürbiskuchen dann aus der Form und lass ihn vollständig auf einem Gitter auskühlen.
Rühr das Frosting an: Rühre den veganen Frischkäse mit dem Proteinpulver und dem Joghurt glatt und lass die Creme ca. 10 Minuten im Kühlschrank quellen. So wird sie schön cremig statt körnig.
Bestreiche den veganen Kürbiskuchen mit dem Frosting: Streich das Frosting erst auf den komplett ausgekühlten Kuchen – sonst zerläuft nicht nur das Frosting, sondern auch deine ganze Herbstromantik. Stell ihn danach am besten noch kurz in den Kühlschrank.
Recipe Note
Gut zu wissen: Das Vegan Protein Iced-Coffee Pumpkin Spice enthält Koffein. Der vegane Kürbiskuchen ist deshalb nichts für Kinder, Schwangere und Stillende! Eine koffeinfreie Variante findest du bei den Alternativen weiter unten.
Und jetzt, wo dein Kuchen im besten Fall schon auf dem Gitter vor sich hin duftet, erzähl ich dir noch, warum dieses vegane Kürbiskuchen-Rezept so gut funktioniert, welche Rolle der Hokkaido dabei spielt und was es mit dem Frosting auf sich hat.
Warum der Hokkaido-Kürbis der beste Kürbis zum Backen ist
Bei meinem Hokkaido Kuchen denke ich sofort an ein Wort: unkompliziert. Die Schale des Hokkaido-Kürbis muss nicht runter! Sie wird beim Kochen butterweich und kann direkt mitpüriert werden. Das spart Zeit und sorgt außerdem für die schöne orange Farbe im Teig. Geschmacklich bringt der Kürbis eine natürliche Süße und ein leicht nussiges Aroma mit, das super zu Kurkuma und warmen Pumpkin-Spice-Gewürzen passt.
Mein Tipp fürs Backen mit Kürbis: Koch gleich eine größere Portion Kürbispüree und friere sie portionsweise ein. So kannst du jederzeit spontan einen Kuchen mit Kürbis backen, auch wenn die Saison längst vorbei ist.
So macht Kürbiskuchen backen an einem ruhigen Sonntagnachmittag richtig Freude! Na, habe ich dich überzeugt, dass ein Kürbiskuchen mit Hokkaido wirklich die beste Idee ever ist?
Saftig statt trocken: das Geheimnis dieses Rührteigs
Keinen Bock auf trockenen Kuchen? Verstehe ich total. Daher setzt unser saftiges Kürbiskuchen Rezept auf gleich mehrere Feuchtigkeitsquellen:
Kürbispüree bringt von Natur aus viel Feuchtigkeit mit.
Der Haferdrink hält die Krume im Kürbis Rührkuchen zart und weich, ohne den Geschmack zu überlagern.
Und das Chia-Ei ersetzt das Hühnerei richtig gut! Ein veganer Kürbiskuchen ohne Ei funktioniert besser, als viele denken!
Keine Sorge, beim Backen musst du dich weder mit Feuchtigkeitsquellen noch mit Quellverhalten beschäftigen! ;) Denn unser Kürbiskuchen Rührteig bleibt herrlich einfach: trockene und feuchte Zutaten getrennt mischen, alles kurz verrühren uuuund fertig.
Extra-Tipp für richtig saftigen veganen Kürbiskuchen: Rühr den Teig nur kurz zusammen, sonst wird der Kuchen zäh statt saftig.
Wenig Zeit? Dann ist unser Kuchen perfekt!
Wenig Zeit, aber Lust auf einen schnellen Kürbiskuchen? Kenn ich total. Die gute Nachricht: Die wirkliche Zubereitungszeit ist kurz, den Rest übernimmt der Ofen; knapp 55 Minuten, in denen du die Füße hochlegen darfst.
Um die Zubereitungszeit noch weiter zu kürzen, kannst du das Kürbispüree auf Vorrat vorkochen und einfrieren. So bleibt dieses vegane Kürbiskuchen-Rezept einfach umsetzbar – auch an stressigen Tagen.
Und: Am nächsten Tag schmeckt unser einfacher Kürbiskuchen noch besser! Du kannst ihn also schon am Vorabend backen und trägst morgens nur noch das Frosting auf. Perfekt fürs Büro oder den Familienkaffee.
Klassiker neu gedacht: veganer Kürbiskuchen wie von Oma
Erinnerst du dich an Omas Kürbiskuchen, an diesen Duft von Zimt, der durch den ganzen Flur zog? Genau dieses Gefühl steckt auch in diesem Rezept! Was diesen veganen Kürbiskuchen für mich fast zum weltbesten Kürbiskuchen macht, sind dieselben Zutaten, die schon Omas Version besonders gemacht haben: warme Gewürze, ein saftiger Rührteig und ein cremiges Topping – nur eben ganz ohne Ei und Kuhmilchprodukte. Genau das Richtige für nostalgische Nachmittage mit Kaffee und Kuchen. Wenn du noch mehr Lust auf klassische, neu gedachte Kuchenrezepte hast, schau dir gerne auch unseren veganen Apfelkuchen mit Pudding an.
Frischkäse-Frosting: der Clou obendrauf
Das vegane Frischkäse-Frosting macht diesen Kürbiskuchen zum eigentlichen Star. Denn nichts geht über einen Kürbiskuchen mit Frischkäse! Die Konsistenz ist cremig, das Frosting schmeckt angenehm mild und nicht zu süß. Wir haben bewusst auf zusätzlichen Zucker verzichtet, weil das Vegan Protein Iced-Coffee Pumpkin Spice schon für Süße und Aroma sorgt. Rühr dafür einfach alle Zutaten glatt, bis eine streichfähige Masse entsteht.
Wichtig: Lass den Kuchen wirklich komplett auskühlen, bevor du den veganen Kürbiskuchen mit Frosting bestreichst, sonst zerläuft alles wieder. Am besten bewahrst du ihn danach im Kühlschrank auf. Dort hält er sich abgedeckt etwa 3 bis 4 Tage.
Zutaten austauschen
Dir fehlt gerade eine Zutat, oder du willst das Rezept an deine Küche anpassen? Kein Problem, hier kommen Alternativen:
Hokkaido-Kürbis → Butternut- oder Muskatkürbis (dann vorher schälen)
Chiasamen → 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser, bindet genauso gut
Margarine → vegane Butter (1:1) oder ca. 80 ml neutrales Rapsöl (mit Öl wird die Krume etwas dichter)
Brauner Rohrzucker → heller Rohrzucker oder Kokosblütenzucker (1:1)
Haferdrink → jede andere ungesüßte Pflanzenmilch, z. B. Soja- oder Mandeldrink
Zitronensaft → Apfelessig in gleicher Menge
Weizenmehl → Dinkelmehl oder eine glutenfreie Mehlmischung
Haselnüsse → gemahlene Mandeln (1:1)
Vetain Vegan Protein Iced-Coffee Pumpkin Spice → aktuell keine 1:1-Alternative, weil es Aroma, Süße und Protein zugleich liefert. Für eine koffeinfreie Version (z. B. wenn Kinder mitessen) kannst du ein neutrales veganes Proteinpulver nehmen und etwas mehr Pumpkin-Spice-Gewürz einrühren. Lässt du das Pulver ganz weg, rühr etwas mehr Mehl unter, sonst wird der Teig zu flüssig
Backpulver → Weinsteinbackpulver (1:1)
Natron → etwas mehr Backpulver oder weglassen
Pumpkin-Spice-Gewürz → selbst gemischt aus Zimt, Ingwer, Muskat und etwas Nelke, oder zur Not nur Zimt
Kurkuma → einfach weglassen, sie sorgt nur für die goldene Farbe
Schoko-Drops → gehackte vegane Zartbitterschokolade, oder weglassen
Veganer Frischkäse → veganer Quark
Veganer Vanillejoghurt → veganer Naturjoghurt mit etwas Vanille, dann wird das Frosting noch etwas weniger süß
So bleibt dieser vegane Kürbiskuchen flexibel und jede:r kreiert eine ganz eigene Version von unserem Kürbis Kuchen Rezept.
Was auch wichtig ist: Unser Kürbiskuchenrezept ist vegan (ganz offensichtlich) – du kannst aber natürlich auch tierische Butter oder ein Hühnerei verwenden, wenn du magst!





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